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Thema: Eine Hommage an Augusta Treverorum
ElfieNadolny (offline)
Administrator



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Mitglied seit: 11.11.2014

Deutschland
icon1   Eine Hommage an Augusta Treverorum #1 Datum: 09.05.2015, 11:02  

Eine Hommage an Augusta Treverorum

Eine Stadt mit Geschichte, wo auch immer der Blick hinfällt, ist das altehrwürdige Trier. Die Porta Nigra grüßt den Besucher schon von Weitem, der Dom lädt ein und auf dem Domstein rutschen schon lange Jahre Kinder herum, er ist bereits ganz blank und von Geschichten umwoben. In Trier gibt es eine kostbare Reliquie, den Heiligen Rock, die die Gläubigen als Tunika Christi verehren und es wird überliefert, dass Kaiserin Helena dieses Gewandt nach Trier gebracht habe. Es lohnt, in die reiche Geschichte der römischen Zeit einzutauchen und es lohnt ebenfalls, in die Geschichte des Erzbistums einzutauchen, es gibt viel zu sehen, viel zu erleben.
Nicht versäumen sollte man auch, den Moselriesling zu kosten, den Weihnachtsmarkt zu besichtigen und sich mit dem Dialekt der Trierer vertraut zu machen. Es gibt so vieles: Trier ist einfach einen Besuch wert.
Woran ich noch besonders gerne denke, ist die Zeit des Studiums in Trier. Uns wurde viel Wissen vermittelt und natürlich auch erwartet, dass wir lernbereit sind, doch machte man uns das Lernen sehr schmackhaft. So blieben viele Professoren nicht bei bloßer Theorie sondern luden auch zu Fahrten in die Umgebung ein und es gab tolle Diskussionsrunden. So wurden unter anderem so genannte Stadtgruppen gebildet, das sind Gruppen von Studenten, die sich regelmäßig treffen, sich mit bestimmten Themen beschäftigen und darüber diskutieren. So lernten wir nicht nur vom grünen Tisch, Bildung stand uns oft lebendig vor Augen. Und der damalige Bischof von Trier ließ es sich nicht nehmen, seine Schäfchen aufzusuchen. Er besuchte die Stadtgruppen, interessierte sich für die Studierenden und unterhielt sich sehr angenehm mit uns. Bei diesem Treffen bewirtete der Gastgeber immer die Gäste und es hatte sich inzwischen rumgesprochen, dass der Bischof nicht wie ein ganz hoher Gast behandelt werden wollte und wünschte sich, dass er kein teures Essen vorgesetzt bekäme sondern mal Erbsensuppe oder so etwas. Das Resultat war dann natürlich für eine lange Zeit, dass er immer dasselbe vorgesetzt bekam, aber er nahm es mit viel Humor.
Ich gehörte zu den Studenten, die sich gerne unterhielten und gern diskutierten, so saßen meine Freunde und ich oft länger in der Cafeteria als am Schreibtisch. Als dann das Examen sich näherte, bekam ich auf einmal kalte Füße, dass mir das zum Verhängnis werden würde. Aber es war anders, ich erinnere mich noch an eine Prüfung, die mir so richtig Spaß gemacht hatte und die total gut verlief und werde nie den Kommentar meines Prüfers vergessen, der sagte, man würde doch merken, wer sich echt und lebendig mit der Materie auseinandersetze. Das tat unheimlich gut und bestätigte mich in meiner Vorstellung, dass man Kultur leben und erleben muss. Carpe diem. Kultur sollte man mit allen Sinnen erfahren, dann kann man sie verinnerlichen.

Kulinarische Tipps

Weine von der Mosel sollte man unbedingt probieren. Und Römisch essen kann man auch in Trier. Dort gibt es römische Gerichte nach 2000 Jahre alten Rezepturen.

Ein römisches Aperitif-Getränk ist: Mulsum

Man nehme für vier Personen:
1 Flasche trockenen Weißwein und 2-3 Esslöffel flüssigen Honig
Zubereitung: Den flüssigen Honig mit dem Weißwein gut vermischen, bis sich der Honig völlig mit dem Wein vermischt hat, dann kühl stellen und kühl servieren.

Schwenkbraten ist eine regionale Spezialität, das Fleisch wird auf einem Schwenkgrill über einer Feuerstelle gegrillt und traditionsgemäß am besten auf Rebenholz. Man nimmt dazu marinierte Scheiben vom Schweinenacken. Es gibt Schwenkbraten auch im Saarland, dort heißt er Schwenkbròòde. Die Marinade besteht aus Speiseöl, Zwiebeln, Knoblauch, Pfeffer, Paprika und evtl. Thymian, Lorbeer oder Senf, das Fleisch legt man einen Tag lang in die Marinade.

Oft wird Schwenkbraten auf dem Grill mit einem Schuss Bier abgelöscht.

Man kann zum Beispiel die Restaurants in der Nähe des Doms aufsuchen, auch die in der Stadt und in den kleineren Orten um Trier bieten Delikatessen. Oder man fährt ein Stückchen weiter über die Grenze nach Luxemburg und isst dort Moselfische.
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