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Thema: Himmel und Hölle
ElfieNadolny (offline)
Administrator



Beiträge: 3665
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Mitglied seit: 11.11.2014

Deutschland
icon1   Himmel und Hölle #1 Datum: 20.06.2017, 16:47  

Himmel und Hölle

Angie war etwas nervös, sie war eine Zeit lang oft gesundheitlich angeschlagen, konnte nicht mehr so viel reisen, wie sie es gewöhnt war und es war auch anstrengender als sonst, ihren Hobbys zu frönen, die sie mit guten Freunden teilte.

Ihre Freunde waren immer Freunde – in guten und schlechten Tagen, immer hilfsbereit, einer trat immer für den anderen ein, aber zuweilen hatte sie auch in früheren Zeiten festgestellt, dass nicht jeder so einfühlsam war wie ihre guten Freunde. Es gab Menschen, die andere ausnutzten und als sie gesundheitlich angeschlagen war, wehrte sie sich auch gegen Ausnutzen anderer Art und regte sich darüber auf. In der Aufregung machte sie einen großen Fehler, sie fiel die Treppe hinunter und verlor sofort das Bewusstsein. Einige Nachbarn kamen und sie und Angies Partner sorgten sofort für einen Krankentransport, der sie zu einem Arzt brachte, der sie sofort operierte. Das war ein Glück, denn es wäre sehr schlecht ausgegangen, wenn die Operation nicht sofort erfolgt wäre. Danach war sie einige Tage im Koma, bekam gar nichts mit und wurde dann für einige Wochen in ein künstliches Koma gesetzt, bekam kaum etwas mit. Ihr wurde aber nachher gesagt, sie habe teilweise reagiert, wenn sie angesprochen wurde oder behandelt. Als sie aufwachte, wollte sie weg, stellte sich vor zu fliehen, sah Negatives vor sich, Menschen, die nicht gut mit ihr umgegangen waren. Ihr kam es vor, wie ein höllisches Fegefeuer.

Dann wurde sie in eine andere Station gebracht und freundlich empfangen. Sie schlief sehr schnell ein und dann erlebte sie etwas, was sie noch nie erlebt hatte: Wie in einem Film sah sie alle Freunde vor sich und auch andere nette Menschen aus ihrem Umfeld. Es war, als sei sie auf dem Weg in den Himmel. Man ging auf der Station liebevoll mit ihr um, brachte ihr bei, wieder zu gehen, sprach mit ihr und bat sie, eine Frau bei einer Prüfung zu unterstützen. Sie antwortete: „Ich mache das gerne, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich das schaffen werde.“ Doch die Frau, die sie darum gebeten hatte, war sehr optimistisch und bald kam es zu der Prüfung. Ein Prüfungskomitee kam, Angie wurde von der Prüfungsperson sehr positiv behandelt und eine gute Stimmung war bald im Raum. Die Prüfer waren guter Laune, fragten, wie es zu der guten Laune käme und Angie antwortete: „Ich bin von Anfang an hier liebevoll behandelt worden.“ Bald machten die Prüfer Scherze und fragten, was sie denn angestellt hätten und zeigte das Foto von Angies Hündchen, das sie ihr vom Bettschränkchen her weggemopst hatten. Es war richtig lustig. Die Prüfer, die Spaß hatten, gaben das Foto zurück und verließen fröhlich lachend den Raum. Kurz danach kam die Prüferin, dankte Angie und nahm sie in den Arm, alles war gut gelaufen und gerne hätte die Station die erkrankte Person behalten, meinten aber, es wäre wohl besser, sie würde sich in einer anderen Station, in der viel trainiert wurde, erholen. An einem superheißen Tag wurde sie im Krankenwagen in das andere Haus gebracht, eine Frau fuhr den Wagen, während Angie und der Begleiter der Sozialstelle auf dem Weg immer wieder einschliefen. Es wurde ihr viel Programm empfohlen, was sie aber anfangs nicht machen konnte, da sie starke Entzündungen hatte, die durch Apparate auf der Intensivstation entstanden waren. Nach einigen Tagen der Ruhe, in der es ihr besser ging, sie aber sehr müde war, begann das Programm, was teilweise recht gut war. Sie bekam Gymnastikübungen und ihr wurde von den Gruppenleitern zugesagt, sie könne eine Pause einlegen, wenn ihr etwas zu viel war. Bald hatte sie sich gut an diese Übungen gewöhnt. Doch sie wurde einem Psychologen zugewiesen, der irgendwelche Aufgaben stellte, die sie beantwortete, aber die Antworten wurden als falsch dargestellt und ihr gesagt, sie könne nach der Operation nicht richtig denken und Freunde fragen, die das wohl auch merken würden. Es riefen viele liebe Freunde an und Familienangehörige. Sie waren sehr liebevoll und meinten, dass alles in Ordnung wäre, man könne sich mit ihr unterhalten. Außer den lieben Anrufen kamen Briefe, Karten, später Mails, Blumen und alles, was ihr zeigte, wie man gesund wird. Liebevolle Worte machten sie glücklich und führten zur Gesundheit. Der Himmel öffnete sich. Sie wusste ja immer, diese Menschen waren gut, nun hatten sie sie alle aufgebaut, sie dankt allen Freunden und weiß, dass sie froh ist, dass es die Liebe der Freundschaft gibt.

© Elfie Nadolny
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Dank-o-mat
bedankt sich bei dir
  1 x Danke

Für dieses Thema bedankten sich die folgenden 1 User:
Inge*,
ElfieNadolny (offline)
Administrator



Beiträge: 3665
Geschlecht:
Mitglied seit: 11.11.2014

Deutschland
icon1   Re: Himmel und Hölle #2 Datum: 15.07.2017, 09:45  

Danke, liebe Inge, du hast die Geschichte wohl verstanden.
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ElfieNadolny (offline)
Administrator



Beiträge: 3665
Geschlecht:
Mitglied seit: 11.11.2014

Deutschland
icon1   Re: Himmel und Hölle #3 Datum: 24.03.2019, 13:02  

Lang ist es her, stimmte aber wirklich und niemand hat etwas dagegen, dass ich das veröffentliche.
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