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Thema: Hier können wir über Gingkos, Bonsais usw. plaudern
inselchen* (offline)
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icon1   Hier können wir über Gingkos, Bonsais usw. plaudern #1 Datum: 25.07.2009, 17:49  

Der Gingkobaum

Noch einmal sahen sie auf den Ginkobaum, der vor den damals so stolzen Anwesen ihrer Eltern stand, sie, die unzertrennlichen Zwillinge.
„Gingko Biloba“, flüsterte Angie und Peter nickte wortlos.
Und der Gingkobaum kannte die Geschichte, die Blätter schienen zu säuseln: „Es war eine schöne Zeit, als euer Vater, der Herr Baron noch lebte. Seinen ewigen Frieden fand er nun unter einem Ginkobaum, wie er es sich gewünscht hatte. So viele Träume hatte der Baron damals. Für seine drei Kinder hat er sein Lebenswerk geschaffen und ihnen zugesichert, dass er alles eines Tages gerecht unter seinen drei Kindern teilen würde, egal, was immer auch geschehen möge.“
Als die Kinder größer wurden, wollten Angie und Peter ins Ausland gehen und studieren. Dem Vater fiel es schwer, sie gehen zu lassen, aber als liebender Vater gab er ihnen seinen Reisesegen. So zogen sie hinaus und die Jahresringe der Zeit konnten die Wurzel der familiären Bande nicht zerstören.
Der ältere Sohn Rubens blieb im elterlichen Anwesen und arbeitete im väterlichen Forstbetrieb.
Eines Tages wurde der Vater krank, er rief seine Familie zu sich und bat sie darum, seine sterblichen Überreste nach seinem Ableben unter einem Ginkobaum zu begraben. „Ich werde in meinen Kindern weiterleben, in der Natur und in dem Wissen, meine ganze Arbeitskraft für meine drei geliebten Kinder gegeben zu haben.“
Bald darauf machte er die Augen für immer zu und schlief so ruhig ein als fiele leise ein Blatt vom Baum. Sein letzter Wunsch wurde ihm erfüllt.
Rubens fehlte der Ideenreichtum und die Wissbegier seiner Geschwister. Und da er auch sehr verschlossen war, blieb auch die langersehnte große Liebe lange aus.

Doch eines Tages wendete sich das Blatt. Am 70. Geburtstag seiner Mutter, zu dessen Feier auch die ganze Nachbarschaft eingeladen war, erschien eine Frau, die neu in den Ort gezogen war.
Sie forderte Rubens zum Tanz auf, machte ihm Komplimente und er blühte sichtlich auf. Bald darauf heirateten sie und sie nahm ihre beiden unehelichen Kinder mit in das Anwesen.
Drude kam aus äußerst einfachen Verhältnissen und der neue Reichtum gefiel ihr sehr.
Die Baronin war gutmütig und kinderlieb und ließ die neuen Familienmitglieder nicht spüren, dass sie eigentlich nicht so ganz in ihre Kreise passten.
Glücklich eine Familie um sich zu haben, las die Baronin der neuen Familie die Wünsche von den Augen ab und freute sich bei dem Gedanken, gebraucht zu werden. Drude begann bald einen großen Einfluss auf ihre Schwiegermutter. Eines Tages schenkte die junge Frau ihrem Mann und der Baronin mund geblasene Weinkaraffen, auf denen ihr Name eingeschliffen war, sich selber hatte sie auch solch eine Karaffe mit ihrem Namen mitgebracht. Die Beschenkten freuten sich sehr über die persönliche Gabe.
Nun führte Drude eine neue Tradition ein: Jeden Abend besuchte sie die Schwiegermutter in ihrem Zimmer und brachte eine Karaffe Wein für diese und eine für sich selbst mit. Die Baronin wollte sich nicht anmerken lassen, dass der Weingeschmack Drudes zu wünschen übrig ließ und bemängelte den bitter-süßen Geschmack nicht. Sie war viel zu fein, eine andere Person, die es gut zu meinen schien, zu demotivieren.
Eines Abends flötete Drude ihr süßlich zu: „Du hast es nicht verdient, dass deine anderen Kinder im Ausland nur an sich denken und dich vernachlässigen, nein, das hast du nicht verdient.“
„Ach nein“, entgegnete die ältere Dame, „meine Kinder sind in Ordnung, sie haben als Ärzteteam eine anspruchsvolle Tätigkeit und sobald sie Zeit haben, schreiben sie, rufen an oder kommen auch zu Besuch.“
Doch Drude ließ nicht locker und blies bei ihrem Mann ins gleiche Horn, wohl wissend, dass er schwach war. Anfangs verteidigte er seine Geschwister, aber Drude, die zwar nicht gebildet war, aber über eine gewisse Gerissenheit verfügte, wusste: „Steter Tropfen höhlt den Stein.“ Ihr, die völlig mittellos ins Haus gekommen war, reichte es nicht mehr, an dem Wohlstand teilhaben zu können. Sie wollte als Herrin des Hauses bestimmen.
Und bald gründete sie ein anderes abendliches Ritual. So versammelten sich die drei Erwachsenden abends, wenn die Kinder im Bett waren, in der guten Stube und tranken ein Viertele, das Drude jedem in der eigenen Karaffe servierte.
Immer wieder schnitt sie mit bitter-süßer Miene das gleiche Thema an: „Eure Zwillinge sind egoistisch, sie haben keine Enkel ins haus gebracht, sie sind undankbar.“
Die Baronin wurde bald krank und immer schwächer und konnte der der ständigen Einhämmerungsmethode der Schwiegertochter, die mittlerweile auch von ihrem Sohn unterstützt wurde, nicht mehr richtig widerstehen und sagte: „Gut, lasst einen Notar kommen. Rubens wird der Alleinerbe, die anderen bekommen ihren Pflichtanteil, sie haben ja ihr Auskommen.“
„Pflichtteil?“, fragte Drude aufgebracht. „Sie müssen wegen grober Undankbarkeit enterbt werden.“ Und da die Baronin in ihrem Zustand nicht mehr fähig war, Widerstand zu leisten, geschah es auch so.
Als sie aus ihren Fieberschüben und dem Dschungel fehlgeleiteter Gefühle erwarte, wollte sie ihren Entschluss ändern, aber dazu kam es nicht mehr, sie war zu schwach und entschlief bald.
Die Zwillinge kamen sehr bestürzt zur Beerdigung und nahmen ihren Bruder liebevoll in den Arm. Hölzern erwiderte Ruben die Umarmung, ihn holte das schlechte Gewissen ein. Dies verstärkte sich noch als er das triumphierende Aufblitzen in den Augen seiner Frau sah, als sie die großzügige Gastgeberin spielte. Dabei ließ sie keine Gelegenheit aus zu erzählen, wie sehr sie sich für ihre Schwiegermutter aufgeopfert hatte.
Abends sprach Ruben ganz anders mit ihr als sie ihn kannte, er sagte: „Wir werden unseren Fehler wieder gut machen und meinen Geschwistern den Ast nicht absägen.“
Er verweigerte den Wein und sie ihm Kräutertee mit den Worten: „Was bitter ist für den Mund, ist für das Herz gesund.“
Wenige Tage nach der Rückkehr der Zwillinge in ihre Heimat brach Ruben zusammen und verstarb.
Drude erklärte dem Hausarzt mit Leidensmiene, Ruben sei beim Tod der Mutter und beim Abschied der Geschwister das Herz gebrochen und der Arzt bescheinigte Herzinfarkt.
Als die Zwillinge erfuhren, dass sie enterbt worden waren, machten sie sich Vorwürfe, nicht oft genug bei ihrer Familie gewesen zu sein.

Erst viel später erzählten ihnen die Nachbarn, dass keine vierzehn Tage nach Rubens Tod ein anderer Mann eingezogen war, und alles Bekannten des Hauses Drude, die inzwischen Alleinerbin war, mieden. So blieb sie trotz des ererbten Reichtums arm. Und wegen ihrer mangelnden Kenntnisse, so ein Ansehen zu verwalten und mit ihrem Ungeschicke, mit dem Personal umzugehen, zerblätterte das Anwesen bald.

Noch einmal warfen Peter und Angie einen Blick auf ihr Geburtshaus, ein Blatt fiel sacht herunter und schien im Wind liebevoll zu säuseln: „Die wahre Heimat ist im Herzen.“


© Elfie Nadolny



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inselchen* (offline)
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icon1   Re: Hier können wir über Gingkos, Bonsais usw. plaudern #2 Datum: 25.07.2009, 17:53  

Habe hier mal einen Tread reingestellt, hoffe, er ist nicht zu sehr aus dem Zusammenhang genommen, aber nich heul bitte, smile Lächeln



Breites Grinsen

(Zur Erklärung: Der Zustand rechts auf den Bildern war auch nur ein Zwischenstadium. Den neuen Trieb hab ich nach einer Weile auch wieder auf ca. 2cm gekürzt.)

Ginkgos sind schon toll. Sie sind das Bindeglied zwischen Nadel- und Laubbäumen und gehören zu den ältesten noch existenten Gewächsen. Außerdem sind sie nicht kaputt zu kriegen. Es haben sogar ein paar Ginkos den Atombombenabwurf von Hiroshima überlebt.

@ Sonja: Ne, köpfen muss sein. Das Ding wächst wie Unkraut, und da ich ihn nicht in den Garten stellen kann - ich hab nämlich keinen - muss ich ihn halt klein halten. Wenn man ihn lässt, wächst er fast einen halben Meter im Jahr. Boah! - Überrascht

Ich such nochmal nach schönen Ginkgobonsais. Breites Grinsen

@ Elfie: Hilfe! Ne, ich hab schon vielzuviele Pflanzen. Ich hab doch keinen Platz heul

Gruß

Hakket
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Nina (offline)
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icon1   Re: Hier können wir über Gingkos, Bonsais usw. plaudern #3 Datum: 01.07.2011, 22:08  

Ziehst Du die Ginkgos selbst heran? Würde mich interessieren. Im Handel gibt es ja normalerweise nur die Männchen, weil eben die Früchte so stinken.
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inselchen* (offline)
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icon1   Re: Hier können wir über Gingkos, Bonsais usw. plaudern #4 Datum: 01.07.2011, 22:32  

Ups, nein, die Geschichte: Der Gingkobaum ist von mir, ist eine Krimi-Kurzgeschichte, hoffe, man bemerkt die dort beinhaltete Metaphorik. Die Beschreibung, wie man die Gingkos zieht, ist von Hakket, den du aus dem a.c. kennst. Ich bemerke grad, dass ein Leser irritiert sein kann, dass ich als inselchen hier Hakkets Beitrag hingestellt habe.

Ich ziehe die Gingkos nicht selber, aber ein Geheim-Tipp, der scheinbar den Tourismus noch nicht erreicht hat: In Andernach, wo ich wohne, gibt es an der Stadtmauer ganz viele Gingko-Bäume. In Weimar macht man ja ganz viel Trubel um den Baum wegen Goethe und der Frau von Stein. Aber wer hier mal nachschaut, wird eine wahre Fundgrube entdecken. Manche erzählen, Napoleon hätte sie schon gesetzt, aber Experten glauben das nicht, sind sich aber sicher, dass die Bäume sehr alt sind. Nun ja, manche Früchte riechen schon, aber die Blätter sind unheimlich schön und erinnern an die Einheit. Lächeln

Und hier ist das Gedicht unseres Dichterfreundes, Goethe. Zwinkern Breites Grinsen

Gingo Biloba

Dieses Baums Blatt, der von Osten

Meinem Gatten anvertraut,

Gibt geheimen Sinn zu kosten,

Wie's den Wissenden erbaut.



Ist es ein lebendig Wesen,

Das sich in sich selbst getrennt?

Sind es zwei, die sich erlesen,

Daß man sie als eines kennt?



Solche Frage zu erwidern,

Fand ich wohl den rechten Sinn;

Fühlst du nicht an meinen Liedern,

Daß ich eins und doppelt bin?
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icon1   Re: Hier können wir über Gingkos, Bonsais usw. plaudern #5 Datum: 01.07.2011, 22:54  

In Wien gibt es gleich hinter der Wirtschaftsuni auch eine ganze Reihe von Ginkgos. Ich habe da meiner Mama mal Früchte gesammelt, weil sie das mit dem Selbstziehen ausprobieren wollte. Es hat sich erst lange nichts getan, über den Winter ohnehin nicht, aber auch nach dem Frühling ist noch einige Zeit ins Land gestrichen. Aber plötzlich war der ganze Topf, der schon längst vergessen rumstand, voller kleiner Ginkgos.
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icon1   Re: Hier können wir über Gingkos, Bonsais usw. plaudern #6 Datum: 01.07.2011, 23:09  

Man muss da scheinbar Geduld haben. In Weimar gibt es überall so kleine Gingko-Pflänzchen zu kaufen, ob die angehen, weiß ich nicht. Und hier kann man sich schon mal einen Ableger holen, es ist verwunderlich, hier werden sie kaum beachtet. Wir müssten mal einen finden, der was mit Marketing drauf hat, gerade jetzt kommen Tour-Ströme nach Andernach wegen des Geysirs. Ich weiß nicht, ob du schon mal was vom Andernacher Geysir gehört hast. Ist schon merkwürdig, das ist ein Kaltwasser-Geysir (Geysir ist normalerweise heiß) und der sprudelt auf Knopfdruck so quasi unter der B 9 in einem Naturschutzgebiet, aber die Touris glauben, dass in dem Naturschutzgebiet die Vögel besonders gute Bedingungen haben und fahren mit Schiffchen dahin. Zwinkern Dabei sind die Gingkos völlig echt und wachsen nicht auf Knopfdruck. Zwinkern (Ähm Ironie ausgeschaltet, Zwinkern

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icon1   Re: Hier können wir über Gingkos, Bonsais usw. plaudern #7 Datum: 02.07.2011, 11:40  

Nein, vom Geysir habe ich noch nichts gehört. Ich bin aber auch Österreicherin. Klingt aber toll!
Was haben Ginkgos mit dem Naturschutzgebiet zu tun? Klar, als Alleebäume und Parkpflanzen sind sie toll, aber kein Bestandteil der heimischen Flora.
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icon1   Re: Hier können wir über Gingkos, Bonsais usw. plaudern #8 Datum: 02.07.2011, 15:32  

Liebe Nina,
da hab ich mich scheinbar unklar ausgedrückt. Also hier gibt es einen Geysir, der früher von sich aus gesprudelt hat. Dieser befindet sich in einem Naturschutzgebiet, was man heute nur noch mit dem Schiff erreichen kann. So können keine Wanderer mehr dort hin, aber Massen an Touristen. Der Geysir wird gestoppt und wenn die Touristen kommen, lässt man ihn springen. Das zieht die Touristen in Massen an.

Die Gingkobäume sind wo anders, an der Stadtmauer und werden von Touristen kaum beachtet. Das Augenmerk wird einfach nicht darauf gelegt. Das finde ich schade, sie sind uralt. Einige Leute erzählen, sie seien schon in der Zeit Napoleons entstanden, danach habe ich mal den Leiter des Historischen Vereins gefragt, er hat gelacht, aber gesagt, uralt seien sie schon. Gingkos sind sehr schöne Bäume.
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icon1   Re: Hier können wir über Gingkos, Bonsais usw. plaudern #9 Datum: 25.03.2012, 23:19  

OK, an einer Stadtmauer sind das tolle Bäume. Ich hatte mich nur gewundert, denn in einem deutschen Naturschutzgebiet hätten sie als nicht-heimische Pflanzen auch nicht viel verloren.

Schön sind sie, ja. Allein die Form der Blätter ist toll.
Die Frage ist halt auch, ob man einen weiblichen Gingko haben möchte. Denn die Früchte haben es vom Geruch schon in sich.
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icon1   Re: Hier können wir über Gingkos, Bonsais usw. plaudern #10 Datum: 26.03.2012, 03:57  

Ja, da gibt es noch einen Punkt. Ein Freund von mir, der Krebs hatte, hat sich unter einem Gingko begraben lassen und von daher liebe ich Gingkos sehr, immer, wenn ich dran vorbei gehe, seh ich ihn vor mir und noch wen anderes. Lächeln
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Sonja Rabaza* (offline)
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icon1   Re: Hier können wir über Gingkos, Bonsais usw. plaudern #11 Datum: 26.03.2012, 13:18  

und so bleiben manch Dinge von unschätzbarem Wert Hab Dich lieb !
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icon1   Re: Hier können wir über Gingkos, Bonsais usw. plaudern #12 Datum: 26.03.2012, 13:24  

Ja Lächeln
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Nina (offline)
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icon1   Re: Hier können wir über Gingkos, Bonsais usw. plaudern #13 Datum: 26.03.2012, 20:10  

Wie geht denn das? - Weil normal kann man sich ja leider nicht einfach an einem schönen Plätzchen begraben lassen ...
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inselchen* (offline)
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icon1   Re: Hier können wir über Gingkos, Bonsais usw. plaudern #14 Datum: 26.03.2012, 22:49  

Ach, liebe Nina, das ist ein zuu weites Feld, wie der alte Briest sagen würde. Der Freund hat sich an dem schönsten Platz begaben lassen, den es gibt. Lächeln Er ist für uns immer da, allgegenwärtig. Manches ist sehr schwer, einem zu erklären, der noch relativ "neu" irgendwo ist, aber ich hab den Eindruck, dass du uns verstehst und verstehen willst. Lächeln Und das ist sehr schön. :) Es ist schwer, das zu erklären, wenn jemand das alles nicht mitbekommen hat. Da müsste man einen ganzen Roman schreiben um das zu erklären. Dieser Freund ist in den Herzen aller drin und dafür braucht er keinen Grabstein. Lächeln) Er hat so große Spuren hinterlassen, dass ein Gingkoblatt ausreicht um ihn zum Leben zu erwecken. Manche Menschen sterben nicht, auch wenn sie organisch tot sind. Lächeln Und dieser Freund hat kein Grab haben wollen sondern die Freiheit des Geistes und des Herzens und er lebt in uns allen weiter. Lächeln Genau das ist der Punkt, der angesprochen wurde: Gingkoblätter sind wie Herzen. Sie vereinen. Sie sind nicht männlich und nicht weiblich, sie sind unfassbar, es geht dabei um die menschliche Liebe und das Miteinander. Das meinte ich und das meinte er auch. Er hat was Wunderbares geschaffen. Als er krank war, hat er sich eingesetzt für Menschen, die scheinbar keine Perspektive hatten und dieser kranke Mensch hat es geschafft, dass Mnschen sich ihre Perspektive gesucht haben. Ich habe gesehen, dass junge Menschen Perspektiven gefunden haben durch solche Menschen und umgekehrt auch, dass wir durch unser Gebn und Nehmen Perspektiven finden und das ist mehr als schön und dann können wir hier miteinander denken, lachen und weinen, immer, wenn es nötig ist und dem Anderen hilft. Deine Hilfsbereitschaft ist klasse und kommt sehr menschlich rüber. Danke dafür. Liebe
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