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Board >>  Anthologie 1: Notizen aus der Vergangenheit:Verweht >>  Präsentation >> Unsere Anthologie: Notizen aus der Vergangenheit: Verweht
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Thema: Unsere Anthologie: Notizen aus der Vergangenheit: Verweht
inselchen* (offline)
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Wenn Freunde sich wirklich annehmen, ist es ein Geschenk.

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icon1   Unsere Anthologie: Notizen aus der Vergangenheit: Verweht #1 Datum: 13.07.2006, 20:25  

Unsere Anthologie ist erschienen.
Herausgeberin ist Elfie Nadolny.
Sie kann im Buchhandel, beim Engelsdorfer Verlag und bei amazon bestellt werden. ISBN 3-86703-143-6
Mit dem Kauf dieses Buches unterstützen Sie das Kinderhospiz Balthasar in Olpe.

zu bestellen bei: http://www.engelsdorfer-verlag.de/ und http://www.amazon.de/ und über den Buchhandel



Cover: Angelika Schütze

Rückcover: nightlight


Texte und Bildgestaltung:

Bruni_M

Heidrun und Hans Gemähling

Petra Hielscher

Elfie und Klaus Nadolny

nightlight

Leah Schurr und ihre Söhne Aaron und Raphael

Angelika und Michael Schütze

Wolf- Jakob Schmidt

Claudia Woitzel
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inselchen* (offline)
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icon1   Re: Ankündigung: Unsere Anthologie #2 Datum: 02.08.2006, 11:20  

Leseproben:


A B G E S C H O B E N

Es war einmal ein kleiner Wecker, der fand sich eines Morgens unversehens inmitten von Bücherkartons, Zeitschriftenstapeln, ausgesonderten Schränken und Tischen sowie anderen Dingen dieser Art wieder.

Es war kein schöner Tag – an diesem Morgen war nämlich sein innerer Weckmechanismus entzwei gegangen und so hatte er seiner eigentlichen Aufgabe, die Menschen aus Schlaf und Träumen wieder in die Wirklichkeit zu holen, nicht mehr nachkommen können.

Er war ein sehr schöner Wecker: Er besaß ein großes Zifferblatt mit römischen Zahlzeichen, zwei wie aus Gusseisen gefertigte Zeiger und nannte auch zwei wunderschöne große Glocken sein eigen, die rechts und links an seinem Kopf angebracht waren.

Obwohl er also so schön anzuschauen war, hatte die Familie, der er sich bis dahin zugehörig gefühlt hatte, sich kurzerhand entschlossen, ihn fort-zuwerfen, als er sie an diesem Morgen nicht geweckt hatte. Sie hatten nämlich schon recht bald gemerkt, dass nicht sie es gewesen waren, die ihn falsch gestellt oder etwa vergessen hatten, ihn überhaupt anzustellen, sondern dass er sie eben gar nicht hatte wecken können, weil seine innere Weck-uhr entzwei gegangen war. ....

(c) Wolf-Jakob Schmidt


Das gemeinsame Lichterfest

Winter – die Zeit der Ruhe, Besonnenheit und inneren Einkehr. Es wird früh dunkel; die vierte Adventskerze ist verlöscht und schon steht Weihnachten vor der Tür. Aus so manchem Haus steigt verlockender Duft von Zimt und Bratäpfeln bis auf die matt beleuchteten Straßen der Vorstadtsiedlung.
Sabina zieht sich die Mütze tief ins Gesicht. Morgen ist Heilig Abend und es ist kalt geworden. Es hat sogar ein bisschen geschneit, aber die kleinen Eiskristalle sind in der Mittagssonne hinweg geschmolzen. Jetzt weht ein rauer Ostwind, der durch ihren dicken Mantel dringt und in jede Pore ihres Körpers zieht. Sabina schiebt ihre Hände tief in die Manteltaschen. Die Tüte mit den selbst gebackenen Keksen hängt schwer an ihrem Arm. Nur noch ein paar Meter, dann ist sie
endlich am Ziel. .....

(c) Leah Schurr

Spielende Kinder

In unserer Siedlung wohnten viele Kinder. Wir mussten damals nicht telefonieren, um Freunde zum Spielen zu haben. Nein, wir gingen einfach vor die Tür. Irgendjemand war bestimmt schon da. Und wenn nicht, dann warteten wir einfach einen Moment. Es dauerte meistens nicht lange, bis wir eine ganze Horde Kinder waren.

Kein Garten war vor uns sicher, wenn wir Verstecken spielten. So einige Blumen überlebten die Tortur nicht, aber unsere Eltern sahen das nicht so eng.

Schöner aber war das Riesengrundstück neben unserer Siedlung. Unsere Väter hatten auf dem freien Land einen Bolzplatz hergerichtet. Zwei aus Holzlatten zusammengenagelte Tore standen da und wir spielten jeden Tag Fußball. Den Spielplatz in unserer Siedlung besuchten wir nie, denn das Grundstück war viel interessanter.


(c) Claudia Woitzel

New Age

Angie betrat die alte Fabrik, in der sie Kurse abhielt, wie so oft. Sie freute sich auf diesen Abend. Eine multikulturelle, sehr engagierte Gruppe kam herein. Die Gruppe grüßte freundlich, aber sie wirkte etwas bedrückt. Besonders die flotte Phönicia war ungewohnt still.

Thema des Abends sollte eine Kurzgeschichte sein und die Prüfung stand kurz bevor. Natürlich machten alle mit. Kursteilnehmer lasen die Geschichte abwechselnd vor und versuchten zu hinterfragen und zu interpretieren, aber irgendwie lag eine Spannung in der Luft. Angie merkte: Heute gibt das nichts. Heute läuft es nicht so wie sonst. So werden die Teilnehmer nichts davon haben. „Sagen Sie mal, was ist denn los?“ Die Antwort war ein langes Stöhnen. „Mal wieder wurden wir von der Englisch-Dozentin runtergemacht, wie wir uns benehmen, wie wir rumlaufen, alles findet sie falsch. Und dann gab es mal wieder so ein Machtkämpfchen zwischen Phönicia und ihr, die immer nur glaubt, sie allein hätte die Weisheit gefressen.“ „Hm, ist das wahr, Phönicia?“

....

(c) Elfie Nadolny
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inselchen* (offline)
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icon1   Re: Unsere Anthologie: Notizen aus der Vergangenheit: Verweht #3 Datum: 27.08.2009, 16:04  

Anläßlich der September- und Novemberereignisse erinnere ich nochmals an die Anthologie:

Notizen aus der Vergangenheit

1. September 2009: Beginn des 2. Weltkrieges vor 70 Jahren
9. November 2009: 20 Jahre Mauerfall


Ich verweise hier insbesondere auf zwei Geschichten aus der Anthologie:

Meine verlorene Heimat ließ sich ersetzen
von Heidrun Gemähling

Der zweite Weltkrieg trieb so viele Menschen aus ihrer angestammten Heimat in eine für sie unbekannte neue Welt. ....

November 1989 von nightlight

... Angeblich wurde über Funk verbreitet, die Grenzen würden kurze Zeit geöffnet werden. Unmöglich! Sicher, es kriselte im Osten, doch die Grenzen öffnen? Absurd. Begrüßungsgeld: 40 D-Mark? Westgeld? Tatsächlich?

....


aus: Notizen aus der Vergangenheit: Verweht? Anthologie des Inselchen-Forums. Hrsg. Elfie Nadolny, Engelsdorfer Verlag 2006
ISBN 3-86703 143 6
www.engelsdorfer-verlag.de

Erhältlich z.B. auch über Amazon.
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icon1   Re: Unsere Anthologie: Notizen aus der Vergangenheit: Verweht #4 Datum: 23.11.2012, 13:31  

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icon1   Re: Unsere Anthologie: Notizen aus der Vergangenheit: Verweht #5 Datum: 23.11.2012, 17:01  

Es in Druckauftrag geben, könnte man es vielleicht? -

Ist echt schade, stand das denn im Vertrag, dass das Buch nur kurze Zeit nachzubestellen ist?
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